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01.01.1970 Berlin: Sprung vom StartblockSprung vom StartblockSolide MittelfeldplätzeSophia Rothe (Jahrgang 1990) und Katharina Stephan (19 8 5) vom SV Grün-Weiß Wittenberg standen bei den 117. Deutschen Meisterschaften, die in Berlin ausgetragen wurden, im Sportschwimmen auf den Start¬blöcken. Sophia Rothe kämpfte sich über 50 Meter Rücken schon in den Morgenstunden durchs Wasser. Sie kam damit nicht so gut zurecht und verpasste mit 33,1 Se¬kunden nur knapp die eigene Best¬zeit in dieser Disziplin. Trotzdem belegte die junge Wittenbergerin einen Platz im Mittelfeld. Katharina Stephan, zurzeit im Abiturstress sowie in Meisterschafts-Vorbereitung (Langstrecken-Schwimmen, fünf bis 25 Kilome¬ter), überzeugte auf der modernen Anlage Landesberger Allee mit zwei Mal Platz elf in der offenen Wertung. Ihre Zeiten: 17:26 Minu¬ten über 1 500 Meter, 9:04 über 800 Meter. Langstrecken-Kollegin und Freiwasser-Doppel-Weltmeis¬terin Britta Kamrau nutzte diese Titelkämpfe ebenfalls zur Vorbe¬reitung auf die deutschen Meister¬schaften im Stausee von Straus¬berg. Über 800 Meter betrug ihr Vorsprung gegenüber Stephan le¬diglich acht Sekunden. Und bei den deutschen Meisterschaften über fünf Kilometer Ende Juni?Quelle: MZ, Wittenberg Tolle Stimmung im FreibadWittenberger bieten Gästen perfekte Veranstaltung - 35 neue RekordeMit 720 Aktiven und 2700 Einzelstarts drohte das Sport- und Freizeitbad zum Fest "Luthers Hochzeit" aus allen Nähten zu platzen. Eine her¬vorragend präparierte Anlage, mit Zuschauertribüne und Anzeige¬tafel bot den über 1 000 Besuchern ein Sportevent, das in den Bädern Sachsen-Anhalts einzigartig ist. Die 25 Grad Celsius Wassertempe¬ratur dienten als Grundlage für ins¬gesamt 35 Veranstaltungsrekorde. Als absolut beste Athleten durften Tina Ertel (SV Halle) und Sascha Folde (Dresdener SC 1898) den "Dieter-Lindemann-Pokal" in Emp¬fang nehmen. Beide kamen den Weltrekorden am nächsten. Tina Ertel kraulte die 100 Meter in 56,70 Sekunden herunter, der Dresdener Folde erreichte über 100 Meter Brust hervorragende 1:07,77 Minuten. In den Staffelwettbewerben domi¬nierten zwei Teams. Der Dresdener SC und Gastgeber SV Grün-Weiß Wittenberg verbuchten jeweils zwei Siege. Beide Vereine profi¬tierten von der Disqualifikation des Damenteams aus Halle, das alle Wettbewerbe knapp gewann. Hier wird es im Jahr 2006 eine Ände¬rung in der Ausschreibung geben (bisher vier Mädchen und vier Jungen). Nach dem geänderten Mo¬dus (mehr junge Damen) könnte dann auch die Ex-Wittenbergerin Katharina Stephan wieder in ihrer Heimatstadt starten. Die beiden Ausrichter dieser Ver¬anstaltung, Reinhard Frank und Manuel Schwitzing, konnten nach zwölf Stunden Wettkampf 26 Urkunden für Wittenberg drucken. Zwölf Grün-Weiße schafften den Sprung aufs Siegertreppchen. Be¬sonders oft: Jasmin Neubauer (Jahrgang 1995). Sie belegte zwei erste sowie drei zweite Ränge. An Konkurrenz fehlte es nicht, denn bis zu 45 Starter je Jahrgang und Strecke kämpften um die Plätze eins bis sechs. Einen Höhepunkt bildete die Pokalübergabe des Luther Paares. Damit erhielten die tollen Staffelleistungen einen wür¬digen Rahmen und rückten in den Fokus vieler Objektive. Das Fazit: Keine Pannen, tolle sportliche Leistungen, sehr zufriedene Gäste, viel Beifall von den Eltern und ein Gastgeber, der mitl Hilfe seiner Mitglieder und Eltern! das Bad in einen Party-Keller verwandelte. Verbesserungswürdig?! Nichts bemerkt.Quelle: MZ, Wittenberg Wittenberger Sportler holten 26 Medaillen!Als absoluten Erfolg wer¬tet Uwe Stephan, Trainer beim SV Grün-Weiß Wittenberg, den Schwimm Wettbewerb "Lu¬thers Hochzeit". 720 Sportler gingen an den Start, und die Gastgeber erzielten mit 26 Me¬daillen ein beachtliches Ergeb¬nisUnsere erfolg¬reichste Teilnehmerin war Jasmin Neubauer: Sie stand gleich fünf Mal auf dem Siegerpodest und gewann zwei erste und drei zwei¬te Plätze", freut sich Stephan über den Erfolg seines Schützlings. „Und das, obwohl sie bis zu 40 Konkurrenten hatte!" Eine entscheidende Rolle spiel¬ten die Wittenberger auch bei den Staffelwettbewerben: Über 8 mal 50 Meter Lagen (Rücken, Brust, Schmetterling und Kraulen) be¬legten sie in unterschiedlichen Altersklassen jeweils den ersten Platz, und in der Staffel 8 mal 50 Meter Kraulen jeweils den zwei¬ten Platz. „Es kam zu einer Patt-Situation: In den Lagen waren wir jeweils Erster und die Dresdener Zweiter, beim Kraulen war es an¬dersherum" , berichtet Uwe Step¬han. Seine Schlussfolgerung: „Wir haben die vielseitigeren Schwimmer, die Dresdener wa¬ren schneller." Der heimliche Sieger war laut Stephan jedoch die achtköpfige Damen-Staffel aus Halle: „Weil die Sportler aber nicht regelge¬recht mit vier Jungs und vier Mädchen starteten, wurden sie disqualifiziert", bedauerter. „Für das nächste Jahr wollen wir des¬halb die Ausschreibung ändern, dann ist die einzige Bedingung, dass mindestens vier Mädchen starten." Ein absoluter Höhepunkt beim Wettbewerb ist der Lindemann-Pokal: Die Auszeichnung ist Schwimmtrainer Dieter Linde¬mann gewidmet, der einst Fran¬ziska van Almsick trainierte und vor zwei Jahren starb. Seine Ehe¬frau Roswitha ließ sich einen Be¬such in Wittenberg am Wochen¬ende nicht nehmen und über¬reichte die Auszeichnung persön¬lich. Ein Dresdener hatte hier die Na¬se vorn: Sascha Folde schaffte 100 Meter Brustschwimmen in 1,077 Minuten. "Und auch für Tina Ertel vom SV Halle gab es den Lindemann-Pokal, denn sie war beim Kraulen mit 56,7 Sekunden über 100 Meter die Schnellste", so Stephan. Dass es ausgerechnet Schwim¬mer aus Dresden und Halle wa¬ren, die die besten Ergebnisse er¬zielten, war für Uwe Stephan nicht überraschend: "Vor 30 Jah¬ren, genau am gleichen Wochen¬ende, fanden in Piesteritz die DDR-Meisterschaften statt, da¬mals stellten ebenfalls Hallenser und Dresdener insgesamt vier Weltrekorde auf, berichtet er. "Unser Becken ist eben erfolgs¬trächtig." Das hatte auch auf die Wittenber-1 ger selbst Auswirkungen: 12 von ihnen gewannen Medaillen. Mehr als 1000 Gäste tummelten sich am Wochenende im Freibad für Uwe Stephan ein voller Er¬folg. "Es war ein super spannender Wettkampf, auch wenn es an¬strengend war. So waren zum Beispiel Reinhard Frank und Ma¬nuel Schwitzing 12 Stunden lang mit den Auswertungen beschäf¬tigt" Der hohe Aufwand hat sich ge¬lohnt, denn von den Gästen gab es viel Lob und etliche Einladun¬gen zu Gegenbesuchen. "Die Dä¬nen zum Beispiel haben uns für Oktober eingeladen, und am kommenden Wochenende fahren wir nach Ahlen in Nordreihn-Westfalen zum Schwimmfest", verrät Uwe Staphan. Quelle: Wochenspiegel, Wittenberg Christina abonnierte dänische SiegertreppeSchwimmtrainer mit Leistungen zufreidenSehr gute Trainingsergebnisse erzielten die elf Athleten des Landesleistungsstützpunkfes Witten¬berg in der dänischen Partnerstadt Haderslev. Der gut besetzte "Sydcup" mit vielen Schvimmern aus Dänemark sowie Hamburg und Berlin war ein echter Prüfstein auf den 50-Meter- und 400-Meter-Distanzen. Christina Spiske, Sophia Rothe, Kinko Demur, Stefan Rettig, Thomas Wergner, Steffen Lepinske und Christoph Wessel schafften mehrfach den Sprung in die Finals ihrer Altersklassen. Trainer Uwe Stephan war mit den gezeigten Leistungen sehr zu¬frieden, vor allem mit Christina, die bei fünf Finalteilnahmen vier¬mal den ersten und einmal den dritten Platz erkämpfte und damit die dänische Siegertreppe abon¬nierte. Stilistisch eine sehr gute Schwimmerin, fleißig im Trai¬ning, war sie bislang im Wasser viel zu brav. Trainer Stephan for¬derte mehr Aggressivität, und erstmals setzte die junge Athletin dies sehr konsequent um, dabei konnte sie ihre bisherigen Best¬zeiten deutlich verbessern: Über die 200-Meter-Distanz Rücken wurde eine Steigerung um sechs Sekunden (2:43,4 Minuten) erreicht. Die anderen Finalmedaillen hol¬ten Sophia Rothe (Jahrgang 1990),KinkoDemur(1986), Ste¬fan Rettig (1989) und Steffen Lepinske(1988). Die Drohungen des Trainers, in eine andere Trai¬ningsgruppe zurückgestuft zu werden, verliehen Felix Engel-hardt Flügel im Wasser: Er er¬zielte in der Altersklasse Jahrgang 1993 und jünger drei Medaillen mit jeweils drei Bestzeiten. Die4 x 50-Meter-Staffeln der Herren hatten trotz guter Zeiten wenig Glück und landeten auf den vier¬ten Plätzen. Obwohl sich Stefan Rettig nicht optimal vorbereiten konnte, sprintete er die 50 Meter Brust in der Bestzeit von 0:32,36 Minuten. "Die Rahmenbedingungen in un¬serer dänischen Partnerstadt Ha¬derslev waren so gut, dass wir dort auch im Frühjahr 2006 ein Trainingslager durchführen wol¬len", berichtet Stephan. Und ei¬nes ist sicher - Handball spielen können die Dänen auch: Schwimmtrainer Stephan schau¬te sich in der PauSe ein Handball¬match an und war begeistertQuelle: Wochenspiegel, Wittenberg Länderkampf auf WasseroberflächeSchwimmen: Wittenberger siegen in DänemarkElf Schwim¬mer des Landesleistungsstützpunktes Wittenberg nahmen die lange Anreise nach Haderslev (Dänemark) in Kauf, um in der Partnerstadt erste Trainings-Ergebnisse in Edelmetall zu verwandeln. Der gut besetzte Sydcup, hier waren viele Aktive aus Dänemark, Hamburg und Berlin am Start, war für die Sportler ein echter Gradmesser auf den 50- bis 400-Meter-Strecken. Christina Spiske, Sophia Rothe, Kinko Demer, Stefan Rettig, Tho¬mas Wergner, Steffen Lepinske und Christoph Wessel schafften mehrfach den Sprung in die Alters-klassen-Finals ihrer Gruppen. Ein ganz besonderer Wittenberger Stern ging im Nachbarland auf: Christina Spiske. Stets fleißig im Training, nie ein böses Wort, aber viel zu brav im Wasser. Trainer Uwe Stephan forderte schon immer von der stilistisch sehr guten Chris¬tina Spiske: „Geh mit dem Molekül Wasser aggressiv um." Bei fünf Final-Teilnahmen setzte sich die Piesteritzerin vier Mal durch und wurde einmal Dritte. Ih¬re Bestzeiten verbesserte sie dabei enorm. Über 200 Meter Rücken wurde eine Steigerung um sechs Sekunden erreicht (2:43,4 min). Die anderen Finalmedaillen holten Sophia Rothe (Jahrgang 1990), Kinko Demur (1986), Stefan Rettig (1989) und Steffen Lepinske (1988). Die Drohung vom Trainer, Rückstufung in eine andere Trai¬ningsgruppe, verliehen Felix En-gelhardt im Wasser Flügel - drei Medaillen mit drei Bestzeiten in der Altersklasse 1993. Die 4 x 5 O-Meter-Staffel der Herren hatte wenig Glück. Nust, Demur, Rettig, Wergner und Lepinske lan¬deten auf dem vierten Platz. Stefan Rettig konnte sich nicht optimal vorbereiten, spulte aber die 50-Me-ter-Brust in tollen 32,36 Sekunden herunter. Die Rahmenbedingungen in der Partnerstadt waren so gut, dass auf Seiten der Wittenberger über ein Trainingslager im Frühjahr 2006 in Haderslev nachgedacht wird. Eins ist sicher: Handball spielen können die Dänen auch. Denn Trainer Uwe Stephan schaute sich in der Trainings-Pause ein Hand¬ballspiel an.Quelle: MZ, Wittenberg Schwimmer holen beide TeampokaleErfolgreiche PiesteritzerDas sechste Sprint-Meeting der SST 99 Bad Lauterberg nutzten die Sport--nmer des SV Grün-Weiß Wittenberg traditionell als Saison¬auftakt. Mit 35 Aktiven angereist, belegten die Lutherstädter in den Gesamtwertungen (männlich und weiblich) jeweils den ersten Platz unter 20 Teams aus drei Bundes¬ländern. Am Ende nahmen die Grün-Weißen zwei große Teampo¬kale, 22 Gold-, 23 Silber- sowie sieben Bronzemedaillen wieder mit nach Hause. .Als stärkste Widersacher ent¬puppten sich der SSV 70 Halle-Neustadt, TSVMehrum sowie Gast¬geber Bad Lauterberg. Während die Wittenberger Herren mit großem Vorsprung gewannen, entschieden bei den Damen vier Punkte. Außer¬ordentlich zufrieden waren die drei mitgereisten Trainer mit der Ein¬zelleistung von Jasmin Neubauer (Jahrgang 1995), die fünf erste Plätze erkämpfte. Jeweils vier Mal auf dem höchstem Treppchen stan¬den Sophia Rothe (1990) und Niklas Schulz (1996). Neuzugang Demur Kinko (86) aus Omsk trai¬niert seit Juli 2005 bei den Grün-Weißen und überraschte ebenfalls mit tollen Zeiten bei vier Einzel¬siegen. Mit der Tausend-Punkte-Tabelle können alle Disziplinen im Schwimmsport verglichen werden. Die 50-Meter-Brust-Zeit (31,10 Se¬kunden) von Kinko war die wert¬vollste Leistung bei den Herren. Dafür wurde er mit einem beson¬deren Pokal geehrt. Die jüngsten Sportler aus der Lu¬therstadt stiegen 17 Mal auf das Siegerpodest und hatten einen gro¬ßen Anteil am Gesamtsieg. Richard Quade, Alina Migas (beide 1997), Alexandra Seidel, Niklas Schulz und Celine Annabell Krumbholz (alle 1996) hießen die Sieger.Quelle: MZ, Wittenberg Im Freibad habe ich jedes Mal ein ungutes GefühlSeit mehr als 10 Jahren bietet der SV Grün-Weiß Wittenberg Seepferdchen-Kurse an, in denen schon Vierjährige das Schwimmen lernen. Derzeit trainieren die Kleinen in der Piesteritzer Halle, doch im Sommer müssen sie wieder ins Freibad. Dort sehen die Trainer einige Probleme.Wittenberg. "Jedes Kind muss irgendwann einmal schwimmen lernen, und da viele Familien einen Pool oder einen Gartenteich zu Hause haben, wollen die meisten Eltern nicht bis zur dritten Klasse warten", meint Schwimm-Trainer Uwe Stephan. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kleinen schon früh das ABC des Schwimmens beizubringen. "Seit wir 1991/92 damit begonnen haben, lernten schon etwa 1.500 Kleinkinder bei uns", sagt Uwe Stephan stolz. Die Kurse sind stets gut besucht, doch nicht immer sind es die Kinder, die wirklich ins Wasser wollen: "Genau das ist aber das Wichtigste, wenn nur die Eltern darauf bestehen, dass ihr Sprössling schwimmen lernt, bringt es nichts", erklärt Axel Schröder, der die Kleinen trainiert. "Ein gutes Einstiegsalter ist vier Jahre-aber vier ist nicht gleich vier", weiß er aus Erfahrung. So haben manche Kinder dieses Alters innerhalb von einer Woche schwimmen gelernt, andere sind schon seit September dabei und haben Koordinationsprobleme. Dazu kommt, dass nicht alle regelmäßig kommen - was Uwe Stephan kritisiert: "Wenn jemand etwas lernen möchte, sollte er bitteschön das regelmäßig tun, denn ohne Heiß kein Preis", sagt Stephan. Das gilt auch für später: "Wir filtern uns ja schon bei den Jüngsten die heraus, die mehr können und wollen, und bei denen auch die Eltern dahinterstehen." Aber leider sei es auch hier nicht die Ausnahme, dass das Training geschwänzt wird. "Aber wir sind ein Leistungsstützpunkt, und das wollen wir auch bleiben", stellt Stephan klar. Und die Leistungspyramide beginne nun schon einmal bei den ganz Kleinen. Derzeit trainieren die Grün-Weißen in der Piesteritzer Schwimmhalle, und Stephan ist zufrieden: "Die Zusammenarbeit mit der neu gegründeten Bäder- und Freizeit GmbH klappt sehr gut, in den Ferien können wir sogar an zwei Tagen trainieren", freut sich Stephan. Mehr Probleme gibt es da im Sommer im Freibad. Freibad für Kinder zu kalt "Die 28 bis 28,5 Grad in der Schwimmhalle sind ein Kompromiss, mit dem die Kinder leben können, aber 22 oder 23 Grad im Freibad sind für die Kleinen einfach zu wenig", macht Trainer Axel Schröder deutlich. "Zudem haben wir hier kein eigenes Terrain, die Mädchen und Jungen lernen zwischen den Badegästen das Schwimmen. Da habe ich jedes Mal ein ungutes Gefühl", gibt er zu. Und auch in der Schwimmhalle jsiehler Handlungsbedarf: "Die Leinen sind ziemlich kaputt und müssten dringend gewechselt werden, denn sie stellen eine Unfallgefahr für die Kinder dar," sagt Schröder. Uwe Stephan ist optimistisch, dass dies bald passieren wird. Seepferdchen-Kurse An den Seepferdchen-Kursen können Kinder ab vier Jahren teilnehmen, die Kleinen müssen dabei von den Eltern oder Großeltern auf den Kurs vorbereitet werden. Wichtigste Bedingung ist es, dass das Kind von selbst schwimmen lernen möchte. Trainiert wird Montag, Dienstag und Donnerstag von 16 bis 17 Uhr und 17 bis 18 Uhr in der Piesteritzer Schwimmhalle, im. Sommer im Freibad. Anmeldungen und Rückfragen sind Montag, Dienstag und Don¬nerstag ab 16 Uhr in der Schwimmhalle möglich. Quelle: Wochenspeigel, Wittenberg Wittenbergerin will Edelmetall holenKatharina Stephan startet bei der WM in Australien!Die Wittenbergerin Katharina Stephan steigt morgen in den Flieger Richtung Australien, um an den Weltmeisterschaften der Rettungsschwimmer teilzunehmen. „Wir Deutschen habe gute Chancen auf Finalplätze", ist die junge Dame überzeugt. Wittenberg. Es klingt wie ein Traum: Im klirrend kalten Winter verlässt Katharina Stephan ihre Heimat und fliegt ins viel wärmere Australien. Doch für die Schwimmerin wird es ganz und gar kein Urlaub, denn sie ist mit der DLRG Halle/Saalkreis auf der Suche nach der perfekten Welle. „Das Team, im Sommer noch Europameister, geht mit einer jungen Mannschaft an den Start. Für sie gilt es vor allem Erfahrung zu sammeln", meint Trainer Holger Friedrich. Dennoch hält er vor allem auf die Damen um Katharina große Stücke, in der Staffel ist seiner Meinung nach durchaus auch Edelmetall drin. „Und auch über 200 Meter Hindernis im Freibad von Geelong will ich um einen Finalplatz kämpfen", sagt Katharina selbst. Danach geht es in die australische Küstenstadt Lome, wo die Wittenbergerin im Brandungsschwimmen die Freigewässer-Spezialisten aus Neuseeland, Südafrika und Australien ärgern möchte - so wie vor zwei Jahren, als sie überraschend als beste Europäerin Platz 6 belegte. "In den Staffeln hingegen ist vieles offen, es kommt vor allem auf die Wellen an", weiß die Langstreckenschwimmerin. Nach Australien wird sich Katharina Stephan wieder völlig auf das Langstreckenschwimmen konzentrieren und sich zwei Wochen lang mit der Nationalmannschaft um Britta Kamrau im türkischen Belek auf die Höhepunkte des Jahres vorbereiten. "All dies ist nur dank meiner Sponsoren möglich, ich bin echt glücklich" , freut sie sich.Quelle: Super Sonntag, Wittenberg Talente gehen auf FischzügeWittenberger erfolgreichFast alle Talente vom Wittenberger Landesleistungsstützpunkt erhielten eine Einsatzchance bei Schwimmwettkämpfen in Bernburg oder Potsdam. In Bernburg waren 16 Vereine am Start, während der 1. Potsdamer Schwimmverein sogar 350 Aktive aus 29 Vereinen anlockte. Überzeugen konnte Phillip Schulz (Jahrgang 93) mit Bestzeiten und Medaillenplätzen über 50 m Rücken (0:38,4 min), 50 m Freistil (0:32,4) und 50 m Schmetterling (0:36,4). Auch Anika Richter (90) kämpfte mit den Bestzeiten in Bernburg und zog im Niveau an (100 m Kraul in 1:10,5). Celine Anabell Krumbholz bestimmte gemeinsam mit Alexandra Seidel das Niveau in der AK 95/96. Andrea Heuer lieferte über 50 m Rücken eine ordentliche Leistung ab, ließ 24 Mitkonkurrenten der AK 93/94 hinter sich und schlug in 0:39,2 auf Platz zwei an. Auch Jan Lanzer (91) und Philip Pietsch (90) boten Zeiten an, die hoffen lassen. Etwas höher hingen die Trauben in Potsdam. 16 Bestzeiten konnten Spiske, Kinko, Rothe, Rettig, Engelhardt, Neubauer, Lepinske und Schulz verbuchen. Neben viel Edelmetall sah Trainer Frank gute Fortschritte in den Tauchphasen beim Rückenschwimmen. Dadurch konnten Jasmin Neubauer und Sophia Rothe ihre Bestzeiten verbessern. Jasmin war beste Starterin in ihrer Alterskjasse nach der 1000-Punkte-Tabelle (50 m Rücken 0:39,2 min). Platz zwei ging an Sophia Rothe (50 m Rücken 0:32,5). Dember Kiuko sprintete die 50 m Brust in 0:30,5 min, der Lohn waren 740 Punkte und ein starker dritten Platz unter allen männlichen Teilnehmern. Besser waren nur Sportler aus den Trainingszentern Berlin und Halle.Quelle: MZ, Wittenberg "Marathonlauf" im WasserWittenberger Sportler absolvieren fünf Wettkämpfe in drei WochenDie jungen Schwimmer aus dem Landesleistungsstützpunkt Wittenberg vollzogen in den letzten drei Wochen einen Wettkampf-Marathon. Nach Starts in Riesa, Nordheim, Salzgitter und Köthen absolvierten sie noch einen Trainings-Wettbewerb im Piesteritzer Hallenbad. Diese Belastung forderte den Aktiven und Betreuern viel Verständnis ab. Auch finanziell war es ein Kraftakt. Neben 1 000 Euro Startgeld kamen noch weitere Nebenkosten dazu. Ob sich die Investition gelohnt hat, wird die Zukunft zeigen. Viele Trostplätze In Riesa setzten sich acht Wittenberger mit der Elite Sachsens auseinander. Aus Sicht der Lutherstädter war es ein Festival der Trostplätze. Trainer Uwe Stephan registrierte am Ende 14 Mal die Plätze vier bis sechs., Ausnahme: der Kemberger Niklas Schulz (Jahrgang 1996), der über 50 Meter Schmetterling sowie im Mehrkampf jeweils Dritter wurde. Teamkollege Demur Kinko (1986) kämpfte sich in das 50 Meter Brust-finale und schlug als Fünfter 1,07 Sekunden hinter dem Gewinner an. Sophia Rothe (1990) "vertauchte" ihren Finalplatz über 50 Meter Rücken. Coach Stephan fordert zwar im Training von seinem Schützling eine gute Tauchphase zwischen zwölf und 14 Metern, doch diesmal blieb Sophia Rothe etwas länger unter Wasser und ein aufmerksamer Schwimmrichter sprach ihr in dieser Disziplin die Finalteilnahme ab. Als Titelverteidiger gingen die Wittenberger in Northeim an den Start. 23 Teams kämpften hier um die neuen VW-Pokale. Philipp Schulz (1993), Christoph Wessel (1992), Lisa Haase (1994), Andrea Heuer (1993), Stefan Rettig (1989) und Steffen Lepinske (1989) überraschten ihre Trainer mit tollen Zeiten. Super in Form: Der Goh-rauer Christoph Wessel, der sich mit Vereinskameradin Christina Spiske (1992) sehenswerte Fernduelle lieferte. Beide Kraul- und Rückenschwimmer legten sich gegenseitig Zeiten vor, die der andere stets verbesserte. Wessel steigerte sich über 200 Meter Kraul um sechs Sekunden auf 2:28,0 Minuten sowie die 200 Meter Rücken um vier Sekunden auf 2:44,0. Neue Bestzeiten Auch Teamkollege Phillip Schulz erzielte in Niedersachsen fünf neue Bestzeiten. Die 4 x 50-Mefer-Kraul-staffel (Ak 92 und jünger) in der Besetzung Felix Engelhardt (94), Markus Kleinau (92), Phillip Schulz (93) und Christoph Wessel (92) überraschte mit der nicht zu erwartenden Zeit von 2:08,8 Minuten und setzte sich vor Osterode, Goslar, Kassel und Einbeck durch. In Köthen demonstrierten fünf Herren aus der Lutherstadt ihr gewachsenes Leistungsvermögen. Tolle Zeiten und Plätze erreichten hier Steffen Lepinske (Jahrgang 1988) über 50 Meter Schmetterling (27,8 s), 50 Meter Brust (35,8) und 100 Meter Lagen (1:05,9 Minuten), Demur Kinko (1986) über 50 Meter Brust (30,8) sowie 50 Meter Kraul (25,4) und Stefan Rettig (1989) auf der 50-Meter-Brust-Strecke (31,9) und über 100 Meter Lagen (1:04,9). Podest gemietet In Salzgitter fand ein Schwimmfest statt, das alte Klasse vermissen ließ. Die Wittenberger Alexandra Seidel, Alina Migas, Lena Nust, Marie Lorenz, Celine Krumbholz und Jasmin Neubauer räumten 16 Mal die Plätze eins bis drei ab. Phillip Schulz stellte über 100 Meter Kraul eine erneute Bestzeit auf (1:11,0 Minuten). Kaum zu Hause angekommen,stand ein Trainingswettkampf inder Piesteritzer Schwimmhalle aufdem Programm. 33 Sportler der Jahrgänge 1994 bis 2000 absolvierten in 90 Minuten 180 Starts in sechs Disziplinen. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde als Anerkennung für fleißiges Training. Die anwesenden Eltern und Großeltern spornten die Aktiven kräftig an. Die jüngsten Aktiven waren Tom Brauske und Kevin Bständig (beide 2000).Quelle: MZ, Wittenberg |