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01.01.1970 Schönebeck: Wasserratten auf BeutejagdWasserratten auf BeutejagdWittenberger Mannschaft erkämpft sich in Schönebeck 47 MedaillenDie Schwim¬mer des SV Grün-Weiß Piesteritz standen in Schönebeck als Mann-schafts-Pokalverteidiger auf den Startblöcken. In diesem Jahr muss-ten sich die Wittenberger jedoch mit dem zweiten Rang zufrieden geben. Denn die Trophäe blieb beim gastgebenden Team. Trotz dieser Tatsache war das Trainertrio Engelhardt/Neubauer/Stephan mit der Vorstellung der Lutherstädter mehr als zufrieden. 59 Bestzeiten, 47 Medaillen plus traumhafte Leis-tungssprünge einzelner Aktiver hieß am Ende die sehenswerte Bi¬lanz. Die Gedanken um den ver¬loren gegangenen Pokal wurden durch die Erkenntnis „alles richtig gemacht zu haben" verdrängt. Anika Bayerl, Jasmin Neubauer, Sophia Rothe, Christina Spiske, Alina Migas, Niklas Schulz, Felix Engelhardt und Lars Bornemann beherrschten ihre Altersklassen und hatten mindestens drei erste bis dritte Plätze im Rückreisege¬päck. Nach drei oder vier Vorläufen über 50 Meter verbesserten viele Wittenberger ihre Leistungen noch in den Endläufen.Quelle: Tolle AbschiedsvorstellungMannschaft des SV Grün-Weiß erkämpft in Bitterfeld 25 BestzeitenDie Schwimmabteilung des SV Grün-Weiß Wittenberg stellte Sportler der Jahrgänge 1995 bis 98 auf die Startblöcke der Bitterfelder Schwimmhalle. Der Wettkampf fand an dieser Stelle letztmalig statt. Denn wie der Veranstalter verkündete, steht ein Neubau kurz vor der Eröffnung. Die zwölf Sportler aus der Luther-stadt wollten dem „altehrwürdigen Becken" noch einmal Bestzeiten entlocken. Ein dichtes Gedränge herrschte schon beim Einschwim-men, denn Sportler aus 14 Verei¬nen (Deutschland, Polen, Slowakei) brachten das Wasser auf Betriebstemperatur. Trotzdem beobach¬teten die Trainer Bayerl und Engel-hardt gut eingestellte Witten¬berger. 25 Bestzeiten garantierten 22 Medaillen. Tolle Erfolge feierten Jasmin Neu-hauer (geboren 1995), Niklas Schulz (1996), Lars Bornemann (1998), Alina Migas (1997) und An¬ika Bayerl (1998). Ebenso große Freude herrschte jedoch bei Akti¬ven und Betreuern über die Leis-tungssprünge von Lena Nust (1995), Marie Lorenz (1996) und Laura Barabas (1994). Lena Nust schlug über 100 Meter Rücken in 1:26,0 Minuten an - eine deutliche Verbesserung um vier Sekunden. Nur Vereinskameradin Jasmin Neubauer erreichte vor ihr den Be-ckenrand (1:20,0). Laura Barabas„schmetterte" die 100 Meter Schmetterling gleich sechs Sekun-den schneller herunter. Ihre neue Bestmarke: 1:29,3 Minuten Marie Lorenz (1996) konnte ihre regelmä-ßige Trainingsteilnahme in vier Bestzeiten umsetzen. Über 100 Me-ter Lagen, 50 Meter Kraul, 50 Me¬ter Rücken und 50 Meter Brust ste¬hen Zeiten zu Buche, die bestimmt bald wieder gelöscht werden.Der Neunjährig«) Niklas Schulz ka-tapultierte Beine 100-Meter-Brust-Zeit unter 1:40,0 Minuten. Vier Me daillen und drei Bestmarken spre¬chen für d;is junge Schwimmtalent mit Kämpferher/,. Bei Sarah Göttert (1997) gab es ebenso bemerkens¬werte Leistungssprünge. Über 50 Meter Kraul blieb sie erstmalig unter 50 Sekunden und erreichte gute 54,1 Sekunden über 50 Meter Rücken.Quelle: Junge Wasserratten feiern BescherungSV Grün-Weiß bei drei Wettkämpfen erfolgreichKurz vor den Feiertagen starteten die Schwim¬mer des SV Grün-Weiß Wittenberg einen Wettkampfmarathon. Sie standen bei Meetings in Potsdam, Bernburg sowie in Halle auf den Startblöcken. Die Athleten der zweiten bis sech-sten Klassen testeten ihre Form beim Weihnachtsschwimmen in Halle. Aus Wittenberg waren vier Sportler angereist, die zwölf Me-daillen mit nach Hause nahmen. Die Konkurrenz aus Magdeburg, Chemnitz und Halle machten Ni-klas Schulz (4. Klasse), Jasmin Neubauer (6. Klasse), Anika Bayer und Alina Migas (je 3. Klasse) das Siegen richtig schwer. Jasmin Neu-bauer gewann über 100 Meter Rücken mit Bestzeit (1:18,9 Minu-ten) und sicherte sich über 50 (32,4 Sekunden) und 100 Meter Kraul (1:21,8) eine Medaille. Der absolut Beste bei den vierten Klassen war Niklas Schulz (Jahr-gang 1996). Zwei Bestzeiten, fünf erste Ränge sowie ein zweiter Rang über 50 Meter Kraul waren seine stolze Bilanz. Die wertvollste Zeit schwamm er über 100 Meter Brust (1:39,4). Alina Migas und Anika Bayerl kamen auf insgesamt drei Bestzeiten plus drei Podestplätze. In der Gesamtwertung landeten die Wittenberger auf Rang vier. In Bernburg hingen die Trauben für die Wittenberger höher. 19 Bestzeiten stimmten die Trainer je-doch freudig. Die meisten Erfolge feierten Marie Lorenz (1996), Lau-ra Barabas (1994), Philipp Schulz (1993), Lukas Schulz und Marie So¬phie Ruchelski (beide 1994). Beim Wettkampf in der Brauhaus-Schwimmhalle von Potsdam er¬kämpften sich sechs Aktive des SV Grün-Weiß fünf Medaillen. Sophia Rothe (1990) steigerte sich über 50 Meter Schmetterling auf 31,3 Se¬kunden. Auch über 50 Meter Kraul und Rücken hieß die Ausbeute Bronze. Jasmin Neubauer verbes¬serte ihre 50-Meter-Rückenzeit auf 35,5 Sekunden. Demur Kinko (1986) stellte mit 29,96 Sekunden über 50 Meter Brust einen Rekord auf der Langbahn auf. Auch Chris¬toph Wessel, Christina Spiske (bei¬de 1992) und Felix Engelhardt (1994) präsentierten sich in ihren Altersklassen in bestechender Form. Bestzeiten am Brauhausberg landeten Niklas Schulz über 50 Me- ter Rücken (41,9 s) und 100 Meter Brust (1:38,9 min), Felix Engel-hardt über 200 Meter Freistil (2:28,9 min) sowie Rücken (2:46,8 min), Marie Sophie Ruchelski über 100 Meter Brust (1:34,0 min) und Sophia Rothe über 50 Meter Rücken (32,4 s) beziehungsweise 50 Meter Schmetterling (31,5 s).Quelle: Seriensieger schlägt WellenMännerteam des SV Grün-Weiß Erster in Northeim - Viele BestzeitenBeim zwölften Schwimmfest der Wasserfreunde Northeim um den Dörge-Cup wa¬ren 467 Teilnehmer aus sieben Bundesländern am Start - neuer Melderekord. Als Abonnement¬sieger und * Übermacht aus Sach¬sen-Anhalt wurden die Aktiven des SV Grün-Weiß Wittenberg begrüßt. Denn die Männer aus der Luther-stadt erkämpften sich die Trophäe viermal in Folge. Die Mädchen landeten im Vorjahr knapp hinter Waspo 08 Göttingen. Nach Abschluss der Wettkämpfe stand die Männermannschaft des SV Grün-Weiß erneut auf dem obersten Treppchen. Mit 549 Punk-ten verwies sie die Teams aus Gos-lar (407), Northeim (328) und Göt-tingen (314) auf die nächsten Plät-ze. Bei den jungen Damen gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Titelverteidiger Göttingen und Wit¬tenberg. Am Ende hatten die Nie¬dersachsen (613 zu 604) knapp die Nase vorn. Auf den weiteren Rän¬gen folgten Northeim (408) und Braunschweig (272). Die Wittenberger waren mit voller Kapelle angereist. Selbst Schwimmtrainertochter Katharina Stephan sollte der Konkurrenz Punkte abnehmen. Nicht für den SV Grün-Weiß, aber für den SV Halle. Eine Verletzung machte die¬se Taktikfinte jedoch zunichte. Das als „Wettkampfinventar" be-zeichnete Team aus der Luther¬stadt lieferte auch im Jahr 2007 tolle Leistungen ab. Der erste Ver-anstaltungstag besaß einen Um¬fang von zwölf Stunden inklusive komplizierter Bedingungen. Eine völlig überhitzte Halle - 28,5 Grad Wasser-, 31 Grad Lufttemperatur -forderte den Aktiven alles ab. Trotzdem verbuchten die Trainer zwölf Bestzeiten. So „ackerte" sich Felix Engelhardt (Jahrgang 1994) über 200 Meter Freistil (2:27,0 Mi-nuten) zur Bestzeit. Vereinskame-radin Lisa Haase (1994) beendete ihre vier Bahnen in 2:43,1 Minu¬ten, über 50 Meter Schmetterling schwamm Demur Kinko (1986) re-spektable 27,2 Sekunden, Anika Bayerl (1998) und Alma Migas (1997) erkämpften sich in 45,4 s und 46,8 s Bestzeit und Medaille. Niklas Schulz (1996) nahm drei Re-kordmarken mit nach Hause. Am wertvollsten: 1:38,7 Minuten über 100 Meter Brust. Die 4 x 50-Meter-Kraulstaffel der Herren (Ak 93 und jünger) machte es sehr spannend. Der SV Grün-Weiß gewann den Wettbewerb mit sechs Hundertstel¬sekunden Vorsprung vor Waspo Göttingen. Niklas Schulz (1996), Lukas Schulz (1994), Philipp Schulz (1993) und Felix Engelhardt (1994) kassierten eine große Lo-beshymne vom Trainerquintett. Ihre Siegerzeit: 2:09,1 Minuten. Alina Migas (1997), Jasmin Neu-bauer (1995), Stephanie Kasperski (1987), Niklas Schulz (1996), Felix Engelhardt (1994), Christina Spis-ke (1992), Demur Kinko (1986), Stefan Rettig (1989), Sophia Rothe (1990) und Christoph Wessel (1992) punkteten für die Luther¬städter mit sechs Podestplätzen. Jasmin Neubauer fand bei dieser Veranstaltung eine Konkurrentin mit Siegeswillen. Saskia Wellmann (Göttingen) macht es der Abonne-mentsiegerin schwer. 2:52,3 Minu-ten über 200 Meter Rücken waren die beste Leistung von Neubauer. Die grün-weißen Farben in der Al-tersklasse 96 wurden bisher von Celine Krumbholz hochgehalten. Nach dem Weggang zur Sportschu-le (Startrecht SV Halle) sind die bei den Damen Marie Lorenz und Alex¬andra Seidel in den Fokus des Trai¬nergespannes Engelhardt/Frank gerückt. Die 1:32,2 über 100 Meter Rücken von Alexandra Seidel oder die 1:27,1 über 100 Meter Freistil von Marie Lorenz sorgten für Lob unter den Übungsleitern. Christoph Wessel (1992) kam mit den verbesserten Bedingungen am zweiten Wettkampftag sehr gut zu-recht. Seine 2:32,8 Minuten über 200 Meter Rücken bedeuteten eine Verbesserung der bisherigen Re-kordzeit um 5,5 Sekunden. 14 der insgesamt 26 Bestmarken wurden von den Wittenbergern am zweiten Tag erreicht. Auch im Februar fahren die Witten-berger als Pokalverteidiger nach Niedersachsen. Dem LSKW Bad Lauterberg kündigte Abteilungs-leiter Uwe Stephan schon einen heißen Wettkampf an. Denn das Wellenbad und die 2 5-Meter-Kurz-bahn liegen den Grün-WeißenQuelle: Prämienjagd im WasserBeim 12. Neujahrs-Schwimmfest der Wasserfreunde Northeim gibt es viele PreiseEinen neuen Mel¬derekord verbuchen die Was¬serfreunde Northeim für ihr 12. Neujahrs-Schwimmfest dum den VW-Dörge-Cup, das am Samstag und Sonntag auf den 50-Meter-Bahnen im Nort-heimer Hallenbad stattfindet. An den beiden Tagen wer-den 467 Teilnehmer aus 27 Vereinen der Bundesländer Niedersachsen, Hessen, Thü-ringen, Sachsen-Anhalt, Bran-denburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen ins-gesamt 2139 Einzelstarts und 57 Staffelwettbewerbe absol-vieren. Zum ersten Mal in Northeim dabei sind die Was-serfreunde Brandenburg mit 16 Aktiven. Im Vordergrund der drei Wettkampfabschnitte stehen für die Aktiven die Zeiten und Prämienläufe, für die Vereine auch die Platzierungen. Im-merhin ist auf jeden Veran-staltungsrekord eine Geldprä-mie ausgesetzt und die Sum-me der Medaillenplätze ent-scheidet über den Gewinn der begehrten VW-Dörge-Cups in der Vereinswertung. Den Mannschaftspokal für die männlichen Teilnehmer verteidigt Abonnementssieger Grün-Weiß Wittenberg, der die Trophäe im vierten Jahr hintereinander gewann. Den Pokal für die Schwimmerin-nen mussten die Wittenberger nach dreimaligem Gewinn im Vorjahr erstsmals Waspo 08 Göttingen überlassen. Die Northeimer Schwimme-rinnen und Schwimmer wer-den sich der Übermacht aus Sachsen-Anhalt und den nie-dersächsischen Hochburgen, Braunschweig, Hannover und Göttingen erneut stellen. Mit David-Simon Klemme und Na¬dine Steinhoff stellen die Was¬serfreunde selber zwei Favori¬ten. Große Leistungen werden auch von Robert Herzberg (LSKW Bad Lauterberg), De-mur Kinko, Stepahie Kaspers¬ki (beide GW Wittenberg) und Katharina Stephan (SV Halle) erwartet. Für die gesamte Logistik des Schwimmfestes zeichnet der Northeimer Schwimmwart Klaus-Dieter Hickmann ver-antwortlich. Unterstützt wird er durch ein erfahrenes El-tern-Team. Ulrich Pelda, der Vorsitzende der Wasserfreun-de, sieht das überragende Mel-deergenbnis als Beweis dafür an, dass sich die Gäste in den vergangenen Jahren in Nort¬heim immer wohlgefühlt ha¬ben und deshalb gern wieder¬kommen. Natürlich sind auch alle Schwimmvereine aus dem Kreis Northeim am Start. Das Schwimmfest beginnt am Samstag ab 9.30 Uhr mit dem 1. Abschnitt. Um 14.15 Uhr geht es mit dem 2. Ab-schnitt bis 19 Uhr weiter und am Sonntag von 9.30 bis 13 Uhr folgt der 3. Abschnitt. Neben den 467 Aktiven aus 27 Vereinen erwarten die Wasserfreunde rund 300 Kampfrichter, Betreuer, Gäste und Helfer im Hallenbad, so dass dort wieder ein Riesenbe-trieb herrschen wird. Rund die Hälfte der auswärtigen Gäste wird in Northeim übernach¬ten. Als Hauptsponsor tritt auch in diesem Jahr das VW-Auto-haus Dörge in Erscheinung. Weitere Spenden erhielt der Verein von den Stadtwerken Northeim, der Kreis-Sparkasse Northeim und der Firma Be-cker aus Lütgenrode. Viele Northeimer Geschäftsleute haben die Prämienläufe ausge-stattet.Quelle: Souveräner Titelverteidiger12. Neujahrs-Schwimmfest: SV GW Wittenberg holt sich zum fünften Mal den CupSouveräner Titel¬verteidiger: Beim Neujahrs¬schwimmfest der Wasser-freunde Northeim hat der SV Grün-Weiß Wittenberg be¬reits zum fünften Mal den VW-Dörge-Cup der erfolg¬reichsten Mannschaft im männlichen Bereich vertei¬digt. 549 Punkte waren ein¬fach von keinem anderen Team zu toppen. Den Pokal überreichte der Geschäftsführer der von Auto-Dörge, Jörg Purwiri, an Tho¬mas Wergener, Felix Engel-hardt und Sophie Rothe. Ihr Verein gehört bereits fast zum „Inventar" des Sportereignis¬ses. Auf den Plätzen der männ¬lichen Weitung folgten abge¬schlagen der MTV Goslar (407) und die Gastgeber von den Wasserfreunden Northeim (328). Den Pokal für die beste Mannschaft im weiblichen Be-reich verteidigte Waspo 08 Göttingen. Denn konnte Jörg Purwin allerdings nicht über-reichen, weil die Göttinger die Trophäe zu Hause vergessen hatten. Dafür handelten sie sich einen Rüffel von Ulrich Pelda, dem Vorsitzenden der Wasserfreunde, ein. Denn die Göttingerinnen hatten mit ih¬rer Titelverteidigung ein unge-heures Glück. Die Mannschaft erzielte 613 Punkte. SV Grün Weiß Wittenberg hatte mit 604 Zählern nur neun weniger als Waspo. Gastgeber Nort-heim landete auch in dieser Konkurrenz auf Rang drei (408). „Das ist für einen Gast-geber angemessen", scherzte Pelda.. Natürlich gab es auch wie¬der Veranstaltungsrekorde, die allerdings in allen Fällen zu Lasten des Northeimer Schwimm-Asses Dennis Her- manski (Jahrgang 1985) gin-gen. So erzielte Sascha Janitz-lci (MTV Goslar) mit 2:19,28 über 200 m Lagen eine neue Bestmarke, die bis dahin Her¬manski mit 2:21,84 gehalten hatte. Hermanski verlor Rekord Demur Kinko (JSV Grün Weiß Wittenberg) verbuchte über 50 m Brust eine Zeit von 0:30:43. Er hielt zusammen mit Hermanski den alten Best-wert von 0:31:18. Auch die Re¬kordmarke von bislang von 1:05,85 über 100 m Rücken wurde Hermanski los. Sie wird jetzt mit 1:04,93 von Jan Lah-mann (TSV Mehrsum) gehal-ten. Außerdem purzelte noch die Bestmarke Hermanskis über 100 m Schmetterling mitl:00,75. Bei Nils Frese (SGS Hannover) stoppten die Uhren bereits bei 1:00,40. Ulrich Pelda und seine Mannschaft waren mit dem Ablauf des Schwimmfestes hoch zufrieden. 467 Teileneh-mer aus sieben Bundesländer absolvierten in allen Alters¬klassen in eineinhalb Tagen über 2100 Starts. „Zu uns kom¬men auch die Vereine von weit her, weil wir auch zu de¬ren Veranstaltungen fahren", sagte Pelda. Allein im vergan¬genen Jahr waren die Wasser¬freunden bei 20 Schwimmfes¬ten. Pelda wertete den Meldere-kord bei der zwölften Auflage des Schwimmfestes als gutes Omen für zwei weitere Groß-veranstaltungen des Vereins im ersten Halbjahr 2007: „Das ist eine gute Generalprobe für die Bezirks- und Landesmeis-terschaften, die wir bis zum Sommer noch ausrichten", waren sich Pelda und der Chef des hoch beschäftigten Ergeb-nisdienstes, Schwimmwart Klaus-Dieter Hickmann, einig.Quelle: Wittenberger Schwimmer wieder die GoldfischeSportler des SV Grün-Weiß gewinnen Teamwertung in Bad Lauterberg - Bestmarken und Podestplätze - Trainer zufriedenWittenberg/MZ/ust. Die Schwim¬mer des SV Grün-Weiß Wittenberg fuhren als Titelverteidiger zum Wettkampf nach Bad Lauterberg. Um es vorweg zu nehmen: Das Team aus der Lutherstadt kam mit vielen Bestmarken und Podestplät-zen nach Hause zurück und ge-wann erneut den Teampokal vor Mannschaften wie Göttingen, Nort-heim, Halberstadt, Hildesheim, Kassel oder Salzgitter. Insgesamt waren 25 Teams aus vier Bundes¬ländern angereist. Großen Anteil am Erfolg hatten Fe-lix Engelhardt (Jahrgang 1994), Anika Bayerl (1998), Julia Poloni (1999), Christina Spiske (1992), Anika Richter (1990), Niklas Schulz (1996), Demur Kinko (1986), Jasmin Neubauer (1995), Christoph Wessel (1992) und So-phia Rothe (1990). Sie heimsten mindestens drei Medaillen ein und waren somit Punktlieferanten für Wiesenbeckpokal und Siegprämie. Die achtjährige Julia Poloni, die Schwimmerin mit der weitesten Anreise zum Training (Blönsdorf), konnte ihre Trainer Gerd Kala, Reinhard Frank und Kerstin Engel-hardt voll überzeugen. Zwei zweite Plätze sowie ein dritter waren der Lohn für ihre großen Bemühungen. Anika Bayerl (1998) beherrschte die Szenerie. Vier Starts, vier Siege, eine Bestzeit. Niklas Schulz (1996), Lars Bornemann (1998), Alina Mi-gas (1998), Marie Lorenz (1996) und Marie Sophie Ruchelski (1994) erkämpften sich je drei Bestzeiten. Völlig Überraschend steigerte sich Lena Nust (95) über 100 Meter Brust um sechs Sekunden und schlug nach 1:36,0 Minuten an. Niklas Schulz (1996) steigerte hier seine Bestzeit auf 1:35,0. Vereins-kamerad Demur Kinko (I9H6) schaffte sogar 1:06,3. lis isl nur eine Frage der Zeil, wann Kinko die 1:05 knackt. Christoph Wessel (1992) zeigte über [00 Meter Rücken (1:11,4) Nehmerqualitäten und „schmetterte" als Zugabe noch eine 1:14,2 herunter. Damit verbes-serte er seine Hausmarke um sie¬ben Sekunden. Jasmin Neubauer (1995) erzielte über 100 Meter Rücken in ihrer Al-tersklasse einen Kreisrekord (1:16,7), schneller aus Wittenber¬ger Sicht - absolut gesehen - waren nur Christina Spiske (1992,1:13,9) und Sophia Rothe (1990, 1:11,1). Anika Bayerl und Tina Kehlitz (bei¬de 1998) siegten in den Wechsel-schlagschwimmarten im Doppel-pack. Lisa Haase (1994) zeigte über 100 Meter Kraul Vereinskamera¬din Marie Sophie Ruchelski die Ha¬cken und schlug in guten 1:15,3 an. Felix Engelhardt hatte es schwer, die Bestmarken der Vorwochen-veranstaltung von Salzgitter zu knacken. Drei Starts, drei Siege: 100 Meter Kraul: 1:05,2 min; 200 Meter Lagen: 2:39,3; 100 Meter Rücken: 1:13,0. Die Damen Bar-abas, Bayerl, Ruchelski, Migas und Kehlitz hat ton eine makellose Bi¬lanz: 24 Starts, 20 erste bis dritte Plätze und 19 Bestzeiten - tolle Trainingsarbeit.Quelle: MZ, Wittenberg Junger „Haifisch" jagt die FavoritenSchwimmen: Demur Kinko in Berlin dabeiSchwimmtrainer Uwe Stephan ist stolz wie ein Spanier. Mit Glanz in den Augen er¬zählt er vom Werdegang seines Schützlings Demur Kinko, der nach seiner Übersiedlung aus dem sibirischen Omsk erst seit Septem¬ber 2005 beim SV Grün-Weiß Wit¬tenberg mittrainiert und im Galopp zum „Platzhirsch im Revier" avan-cierte. Mitte April schlägt für Coach und Athlet die große Stunde. Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften steht auf dem Ter-minkalender. Kinko hat mit in Potsdam erreichten 29.26 Sekun-den (Norm 30 s) über 50 Meter Brust den Grundstein für die Fahrt in die Bundeshauptstadt gelegt."Ich gehe davon aus, dass wir in Berlin nur einen Lauf bestreiten." UWE STEPHAN SCHWIMMTRAINER Der 20-Jährige ist jedoch nicht der erste Schwimmer des Vereins, der bei nationalen Titelkämpfen auf dem Startblock stand. Vor ihm schafften diesen Sprung bereits Luise Steinkopf (Schmetterling), Sissy Hegner, Christian Kroll (bei¬de Brust) sowie Sophia Rothe auf der Rückendistanz (Jahrgangs-Meisterschaften). Die Marschroute für Berlin ist klar. Weltmeister Mark Warnecke mit einer Qualifikationszeit von 28,18 Sekunden ist für Kinko zwar so un-erreichbar wie der Mond, doch schon eine Verbesserung der ei-genen Leistung um drei Zehntel würde den Sprung ins Mittelfeld bedeuten. Trainer Stephan ist je-doch zu lange im Geschäft, um un-realistischen Träumen nachzujagen. „Ich gehe davon aus. dass wir. in Berlin nur einen Lauf bestreiten^ Eine 29,80 liegt im Bereich des Möglichen." Konkret: Da der 20-Jährige aufgrund seiner Qualizeit im Vorlauf auf der Außenbahn schwimmt, ist ein Ausscheiden fast programmiert. Zweites Problem: Coach und Athlet läuft im Eilschritt die Zeit davon. Anfang April be¬suchen sie zusammen mit Kinkos Eltern, Rita und Garnik, das von Ingo Mattheuer (FC Grün-Weiß Piesteritzl geleitete Sportzentrum in Copa de Roses (Spanien), für einen gezielten Wertkampfaufbau kommt das Trainingslager zu spät. Zusammen mit Tochter Katharina, die sich für den SV Halle in die Flu¬ten stürzt, tüftelt Stephan bereits einen Plan ans, der seinen Schütz¬line zwar fordert aber nicht über¬fordert _Za diesem Zeitpunkt zählt nur ruhiges Ausdauertraining mit kurzen Sprintintervallen. Alles an-dere wäre Unfug." Stolz macht den Trainer noch eine zweite Tatsache. Vor Kinko stehen in der diesjährigen Bestenliste mit Stefan Holtz (SC Magdeburg, 29,94) sowie Alexander Schendel (SV Halle, 29,73) nur zwei Athleten aus Sachsen-Anhalt, dies zeige, welch gute Arbeit in der Luther¬stadt geleistet werde. Pokalsiege und der Gewinn hunderter Medail¬len über das gesamte Jahr hinweg untermauern diese Feststellung. In Berlin hofft das Wittenberger Duo auf ein gute Auslosung. Mit Weltmeister Warnecke gemeinsam ins Becken zu springen, wäre die Erfüllung einer Wunschvorstel-lung, Wie sagte der 20-Jährige bei seinem erstem MZ-Interview: „Ich bin ein ruhiger Typ. Aber im Was-ser werde ich zum Haifisch." Quelle: MZ,Wittenberg Nasse Hochzeitsgäste begrüßen ReformatorInternationaler Wettbewerb im Piesteritzer BadDer Wittenber¬ger Schwimmwettkampf zu Ehren „Luthers Hochzeit" hat sich in Deutschland zu einem Marken-zeichen entwickelt. Veranstalter SV Grün-Weiß Piesteritz vermeldet seit Jahren Teilnehmerrekorde, die Athleten produzieren als Danke¬schön Bestzeiten am Fließband. Hauptorganisator Uwe Stephan zu¬frieden: „Der Wettkampf hat sich zum Selbstläufer entwickelt."„Der Wettkampf hat sich zum Selbstläufer entwickelt." UWE STEPHAN HAUPTORGANISATOR Sportliche Höhepunkte in diesem Jahr sind die Rennen über 100 Me¬ter Lagen sowie die Staffelwettbe¬werbe. Titelverteidiger für die Disziplin Lagen, hier wird um die Dieter-Lindemann-Pokale geschwommen, sind Katharina Stephan (SV Halle) und Jan Tschernitschek (SSV Schwedt). Auch in diesem Jahr lässt es sich die Witwe des weltberühmten Trainers, Ros¬witha Lindemann, nicht nehmen, den Besten die beiden Trophäen persönlich zu überreichen. Uwe Stephan: „Wir haben Lagen ausge¬wählt, da es die vielseitigste Diszi¬plin ist." Wer Interesse hat, sollte sich Samstag um 14.45 Uhr (Hauptläuf Frauen) und 15.50 Uhr (Männer) im Terminheft dick an¬streichen. Alle Staffelgewinner werden ebenfalls mit einem Pokal ausgezeichnet. Die Wittenberger haben sich auf den Wettkampf zu Ehren „Luthers Hochzeit" im Trainingslager in Plzen vorbereitet. Für jeden Sport¬ler standen pro Tag zehn Kilometer auf dem Programm. Hoffhungsträ-ger aus Sicht von Trainer Stephan in den Hauptläufen sind Sophia Rothe, Christina Spiske (beide 100 Meter Rücken, Sa., 17.02 Uhr), Niklas Schulz (50 Meter Brust, Sa., 14 Uhr) Demur Kinko, Stefan Rettig und Danny Kiefner (alle 100 Meter Brust, So. 13.10Uhr). 45 TEAMS AM START 465 Medaillen Beim internationalen Schwimm¬wettkampf im Piesteritzer Freibad sind 45 Teams aus acht Bundeslän¬dern sowie eine Vertretung aus Plzen (Tschechien) am Start. Der erste Sprung ins Becken erfolgt am Sams¬tag um 13 Uhr, am Sonntag geht es bereits ab 10 Uhr weiter. Eine Stun¬de später zeichnet das diesjährige Lutherpaar die Staffelsieger aus. Ins¬gesamt wurden vom Veranstalter 1 050 Urkunden sowie 465 Me¬daillen vorbereitet. Auf die Sportler wartet im Pieste-ritzer Freibad ein perfekt organi-sierter Wettkampf. Elektronische Zeitmessung, minutiös ausgetüf-telter Wettkampfplan, extra aufge-stellte Zuschauertribüne sowie ein niveauvolles Umfeld bilden^ die Grundlage für zwei ereignisreiche Tage. Die Besucher kommen eben-falls voll auf ihre Kosten. Bei 2 700 Einzelstarts steht Spannung pur auf der Tagesordnung. Die Aktiven des Dresdener SC springen 276 Mal ins Wasser, dahinter folgt der gastgebende SV Grün-Weiß (208). Stephan abschließend: „Sogar der Werksleiter unseres Hauptspon¬sors SIG Combibloc, Thomas Klou-bert, kommt in das Freibad und Qrhant sirh die Wettkämnfe an." Quelle: MZ, Wittenberg Sportliche Talente begeistern GästeWettkampf des StützpunktesDer Witten¬berger Landesleistungsstützpunkt Schwimmen testete in einem in¬ternen Wettkampf 50 Talente der Jahrgänge 1995 bis 2002. Mit 220 Starts demonstrierten die Sportler den zahlreich erschienenen Eltern und Großeltern im örtlichen Hal¬lenbad das Resultat einer halbjähr¬lichen Trainingsarbeit. Der Kem-berger Niklas Schulz (1996) wollte der angereisten Landestrainerin Carmela Ertel mit guten Leistun¬gen demonstrieren, dass seine Be¬werbung für das Sportgymnasium gerechtfertigt ist. Alle 25-Meter-Strecken wurden von den Wittenberger Wasserrat¬ten absolviert, dazu Beintechniken mit Brett. Die jüngsten Schwim¬mer, im Training betreut von Mar¬lies Bayerl und Evelyn Schwitzing, waren an diesem Tag Lena Meyer, Melissa Thormann und Tom Migas (alle 2002). Es macht durchaus Sinn, Kinder in diesem Alter an das Leistungstrai¬ning heranzuführen. Und dies ge¬lingt in Wittenberg derzeit recht gut. Davon konnten sich alle Be¬sucher überzeugen. Lena Meyer absolvierte die 25 Meter Brust in 52,6 Sekunden, auch wenn die Schnellsten des Jahrgangs 1995 sie 30 Sekunden abhängten. In der Ka¬tegorie 1998 der Jungen sowie im Jahrgang 1997 der Mädchen sam¬melten sich die meisten Starter. Insgesamt waren die Trainer sehr zufrieden mit der Anzahl der Starts und der Qualität der gezeigten Leis¬tungen.Nur zwei Sportler fehlten bei dieser internen Überprüfung - entschul¬digt. Dies war nicht immer so. Die perfekte Organisation wurde abge¬rundet mit einer Siegerehrung. Je¬der Sportler erhielt eine Urkunde, unmittelbar nach Ende der Veran-staltung. Vielleicht motiviert die Auszeichnung zum Aufstieg in die erste Wettkampfmannschaft des Wittenberger Schwimmvereins.Quelle: |