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17.06.2008 Lutherstadt Wittenberg: Aktive wollen Vereinskasse zur Schatztruhe machen Aktive wollen Vereinskasse zur Schatztruhe machenSponsorenschwimmen des SV Grün-Weiß am 1. Juli -Zwei DurchgängeDer SV Grün-Weiß Wittenberg veranstaltet am 1. Juli im örtlichen Freibad das 17. Sponsorenschwimmen. Nach dem Schwimmfest zu "Luthers Hochzeit" bieten die Grün - Weißen damit ein nächstes Highlight an. Die "erste Welle" etwa 16.45 Uhr von den Startblöcken ins Wasser und wird in 15 Minuten Einsatz versuchen, so viel Geld wie möglich in die Vereinskasse zu spülen. Für jede absolvierte Bahn handeln die Aktiven mit ihrem Sponsor einen Vertrag aus. Danach ( gegen 17.05 Uhr ) geht die Weltmeisterin im Rettungsschwimmen, Katharina Stephan ( SV Halle ), auf Euro-Jagd für ihren ehemaligen Verein. Sie trainiert derzeit für die WM in Berlin und Warnemünde (Rostock). Sie wird zwar nicht die perfekte Welle finden, aber sie unterstützt den Landesleistungsstützpunkt Wittenberg finanziell. Ihr Partner auf Bahn eins ist Demur Kinko, der schon bei den deutschen Titelkämpfen auf Medaillenjagd ging. In diesem Jahr haben sich die Organisatoren eine kleine Neuerung ausgedacht. Jeder Interessierte kann mit den Talenten des SV Grün-Weiß 15 Minuten durchs Becken jagen. Den Veranstaltungsrekord - 26 Mal 50 Meter in 15 Minuten - verpasste Katharina Stephan 2007 nur knapp. Am Ende ihres Auftritts stand die Zahl 25 auf dem Wettkampfprotokoll. Einsatz für guten Zweck Im Jahr 2007 standen die Sportschwimmer des SV Grün-Weiß Wittenberg bei 20 Wettkämpfen quer durch die gesamte Bundesrepublik auf den Blöcken. Ein Einzelstart kostet zwischen 2,50 und 5,00 Euro. Ein Aktiver geht pro Veranstaltung drei bis vier Mal ins Rennen. Im Verein trainieren 120 Mitglieder, über 80 Prozent sind Kinder und Jugendliche. Im vergangenen Jahr unterstützten 210 Sponsoren die Abteilung und spendeten 9 385 Euro. Alle Sportler handeln ihren anvisierten Vertrag (pro Bahn ) mit dem Geldgeber vor Ort aus. Der Einsatz wird mit der Zahl der in 15 min absolvierten Bahnen in exakt 15 min multipliziert. So ist die zu erwartende Summe leicht überschaubar. Festbeträge sind ebenfalls möglich. Nach Ablauf des Wettbewerbes zeigt der Sportler seinem Sponsor das Ergebnis. Dieser erhält später eine zertifizierte Spendenbestätigung. Insgesamt wurden bei allen Sponsorenschwimmen ( erste bis 16. Auflage ) etwa 150 000 Euro eingeschwommen. Bei der letzten Auflage waren 34 Mitglieder im Alter von sieben bis 23 Jahren aktiv. Für die Sportler sind am kommenden Dienstag zwei bis drei Bahnen im Piesteritzer Freibad reserviert.Quelle: Mitteldeutsche Zeitung WIittenberger Goldfische greifen anSchwimmen:Wettkampf zu Ehren "Luthers Hochzeit" voller Erfolg-Demur Kinko holt Lindemann-PokalDas Piesteritzer Freibad verwandelte sich innerhalb weniger Stunden zu einer riesigen Zeltstadt. 37 Vereine aus neun Bundesländern erwiesen dem Wittenberger Schwimmwettkampf zu Ehren "Luthers Hochzeit" am vergangenen Wochenende ihre Referenz und brachten mit 2500 Starts das Wasser im Becken zum Kochen. Cheforganisator Uwe Stephan stolz: "Bereits am Freitag neun Uhr standen die ersten Clubs vor der Tür und wollten sich den besten Zeltplatz ergattern. Stadtfest und Wettkampf passen ideal zusammen." Sportlich hatten die Grün-Weißen ebenfalls viel zu bieten. Demur Kinko holte sich den Lindemann - Pokal über 100m Lagen (1:02,43 Minuten) - die Witwe des legendären Schwimmtrainers Dieter Lindemann, Roswitha, übergab die Trophäen persönlich -Teamkollegin Sophia Rothe (1:11,88 min) belegte in dieser Wertung den zweiten Platz hinter der neuen Gewinnerin Jenny Wachsmuth. (1:09,96min) vom Dresdener SC. Insgesamt eroberten sich die Wittenberger fünf Staffelpokale, die erste Garnitur schaffte über 8 x 50 m Freistil sogar den Sprung auf das obere Treppchen. Den Vogel schossen die Gastgeber in den folgenden Einzelwettbewerben ab. Felix Engelhardt (94) erkämpfte sich fünf erste Plätze inklusive einen Veranstaltungsrekord über 100m Rücken (1:08,00min). Sophia Rothe (90) ließ es ebenfalls richtig krachen. Vier Starts, vier Siege - über 1:10,5min über 100m Schmetterling bezeichnete Trainer Stephan als "sehr beachtlich". Mit Bestzeiten glänzten auch Stefan Rettig (89) über 100m Brust (1:10,6min) sowie Marie Lorenz (96) über 100m Schmetterling (1:22,7min). Das Nachwuchstalent verbesserte ihre alte Marke um sechs Sekunden. Den zweiten Veranstaltungsrekord schwamm Tina Kehlitz (98) über 50m Rücken (37,69s), die insgesamt drei erste Platze eroberte. Die 54 Medaillen für den SV Grün-Weiß erkämpften insgesamt 18 Sportler. Neben den bereits genannten Aktiven schafften noch Julia Poloni (99),Anika Bayerl (98),Jasmin Neubauer (95), die über 100m Freistil 1:08,8min eine tolle Zeit ablieferte, Marie Sophie Ruchelski(94), Christina Spiske (92),Maria Pescht (91), Philipp Schulz (93), Markus Kleinau (92), Alexandra Seidel (96), Anika Richter (90) und der jüngste Teilnehmer Fabian Pflug (2003), den Sprung auf das Podest. Richtig gute Zeiten erzielten laut Einschätzung von Coach Stephan über 100m Freistil Martin Frank (87; 57,33s). Selbst in punkto Organisation verwöhnten die Organisatoren ihre "Hochzeitsgäste". Die Crew um Protokollführer Manuel Schwitzing arbeitete mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks, bei den Siegerehrungen kamen alle Urkunden pünktlich an. Übrigens Cheforganisator Stephan hielt alle 2007 abgegebenen Versprechen ein. Den Frauen aus dem Verpflegungsservice stellte er einen Dosenöffner zum Aufmachen der Gurkenfässer zur Verfügung, die Gäste auf dem Zeltplatz erhielten einen Stromverteiler und Petrus schickte reichlich Sonne Richtung Erde. Der "Deal" mit dem Wettergott war 15 Minuten Wettkampfschluss beendet. Die 50 m Freistilschwimmer wurden von allen Seiten nass.Quelle: Mitteldeutsche Zeitung Schwimmen-Senioren bestehen Härtetest bei TitelkämpfenTeam des SV Grün-Weiß überzeugt in Plauen - Masters als NeulandWährend Tina Kehlitz und Christoph Wessel im Freibad Herford auf den Startblöcken standen, kämpften ihre Mütter bei den offenen Masters-Landesmeisterschaften der Länder Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Schwimmbad in Plauen um gute Platzierungen. Für diesen Wettkampf hatten 57 Vereine aus sieben Bundesländern ihre Meldungen abgegeben. Die Lutherstädter wollten nach längerer Pause wieder in das Wettkampfgeschehen eingreifen. Ein so leistungsstarkes Teilnehmerfeld hatte selbst der Veranstalter nicht erwartet. Besonders bei Kathrin und Sven Kluge sowie Bernd Forstenbacher war die Anspannung sehr hoch, da sie das erste Mal an einem Schwimmwettkampf teilnahmen. Auch für Rainhard Bassüner und Steffen Brömel, die erst seit einem Jahr im Verein trainieren, waren Masters-Veranstaltungen Neuland. Zur großen Überraschung konnten alle Aktiven des SV Grün-Weiß eine Medaille mit nach Hause nehmen. Die Frauen und Männer holten in den Staffelwettbewerben jeweils einmal Silber und Bronze. Mit einem sehr starken Teinehmerfeld in ihren Altersklassen mussten sich Ute Kehlitz und Sven Kluge auseinander setzen. Ihre Zeiten über 50 m Freistil von 36,48 und 30,85 Sekunden reichten nicht für einen Platz auf dem Podium. In den Einzelwettbewerben holten Dorit Böttcher, Bernd Forstenbacher, Stefan Schinnerling und Rainhard Gall Medaillen. Böttcher verfehlte den Sieg über 50 Meter Rücken nur um 0,02 Sekunden. Rainhard Gall (60) gewann dagegen die 100 Meter Freistil. Mit einer La-Ola-Welle wurde er von seinen Mannschaftskameraden am Beckenrand gefeiert. Die Beste Leistung schaffte Stefan Schinnerling mit Rang zwei über 50 Meter Brust (39,32 s).Quelle: Mitteldeutsche Zeitung Schwimmer gehen auf MedaillenjagdGrün-Weiß erkämpfte 27 erste bis dritte PlätzeBei der 34. Auflage des internationalen Schwimmfestes in Herford standen Vom SV Grün-Weiß Wittenberg Aktive auf den Startblöcken, die bei den Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalts auf Medaillenjagd gehen wollen. Die Konkurrenz kam unter anderem aus Berlin SG Neukölln) und Polen (Gorzow) und forderte den Sportlern aus der Lutherstadt viel ab. Bei insgesamt 45 Starts erkämpften die Grün-Weißen 27 erste bis dritte Plätze. Seriensiegerinnen in der Jahrgangsklasse 1998 wurden die beiden Piesteritzer Mädchen Anika Bayerl und Tina Kehlitz. Über 100 Meter Schmetterling ( je 1:31, 0 Minuten ) lieferten sich die Rekordjägerinnen sogar ein totes Rennen. Teamkollege Felix Engelhardt (94) duellierte sich mit dem Polen Mateusz Maksimowicz und belegte zunächst immer den zweiten Platz. Über 200 Meter Rücken platzte dem Wittenberger der Kragen. Er holte Gold in sehr guten 2:29,9 Minuten. Demur Kinko (86) war schnellster Brustschwimmer der Veranstaltung. Seine 1:07,0 über 100 Meter bewerteten die Trainer als "ansprechend". Die anderen Aktiven aus der Lutherstadt , Christina Spiske, Christoph Wessel, Sophia Rothe, Jasmin Neubauer und Alina Migas, belegten vordere Plätze oder Medaillenränge und rechtfertigten damit das in sie gesetzte Vertrauen.Quelle: Schwimmer stellen Pokal in VitrineGrün-Weiß bestes TeamDie Schwimmer des SV Grün-Weiß Wittenberg erkämpften sich beim Wettkampf in Bad Lauterberg den Wiesenbek-Gedächtnispokal zum dritten Mal in Folge und dürfen diese Trophäe nun für alle Zeit in ihrer Glasvitrine aufbewahren. Großen Anteil am Sieg hatten die Gewinner der Mehrkampfwertung. Julia Poloni (Jahrgang 1999), Anika Bayerl (98), Jasmin Neubauer (95), Christina Spiske (92), Sophia Rothe (90), Lars Bornemann (98), Felix Engelhardt (94), Christoph Wessel (92) und Demur Kinko (86) waren im Harz das Maß aller Dinge. Alle 30 Lutherstädter stellten insgesamt 28 Bestzeiten auf, das harte Training der letzten Wochen diente als Grundstein. Besonders auffällig die guten Zeiten in der Rückenlage. Jasmin Neubauer (1:16,8 min.), Christina Spiske (1:12,5 min.), Sophia Rothe (1:10,4 min.), Felix Engelhardt (1:11,9 min.) und Christoph Wessel (1:0,8,8 min.) schwimmen über 100 Meter schon seit längerem auf hohem Niveau und setzten dennoch diese i-Tüpfelchen. Eine tolle Vorstellung lieferte Martin Frank (87) ab. Über 100 Meter Schmetterling (1:04,3 min.) und 100 Meter Kraul (0:57,4 min.) erreichte er die zwei besten Zeiten seiner langen Karriere. Alina Migas (97) und Anika Bayerl (90) demonstrierten ihre ansteigende Form mit insgesamt sechs Bestzeiten. Schnellster Krauler war Demur Kinko (86). Nur 53,7 Sekunden benötigte der „Sportler des Jahres 2007" für die 100 Meter. Laura Ba-rabas (94) zeigte Stehvermögen über 100 Meter Schmetterling. Die 1:22,5 Minuten bedeuten einen Unterschied von 3,3 Sekunden zur bisherigen Bestzeit und dienten eventuell als Fingerzeig, sich dieser Disziplin mehr zu widmenQuelle: MZ, Wittenberg Lehrgang verleiht "Flügel"Sportler des SV Grün-Weiß knacken 19 persönliche RekordmarkenNach dem Schwimmwettkampf in Salzgitter herrschte bei den Trainern und Ak¬tiven des SV Grün-Weiß Witten¬berg eitel Sonnenschein. Den Grundstein zum Bestzeiten-Fes¬tival (insgesamt 19 persönliche Re¬korde) legten die Aktiven aus der Lutherstadt beim zuvor abgelegten Techniklehrgang unter Leitung von Coach Rainer Gall. Hier wur¬den koordinative Fähigkeiten so¬wie Techniken geschult. Den Lohn für ihre Bemühungen ernteten die Wittenberger in Niedersachsen. Alexandra Seidel (Jahrgang 1996) steigerte sich über 100 Meter Rücken auf sehr gute 1:24,1 Minuten. Diese Zeit wird sie bei wei-terhin regelmäßigem Trainingsbe-such mit Sicherheit verbessern. Die Viertklässler Tina Kehlitz, Alina Migas und Anika Bayerl „be¬harkten" sich über 50 Meter Kraul. Das Ergebnis dieser sportlichen Auseinandersetzung kann sich se-hen lassen. Drei Bestzeiten von 0:35,2 bis 0:36,4 Minuten - noch zwei Sekunden vom Kreisrekord von Konstanze Gall (90) entfernt. Der amtierende „Sportler des Jahres 2007" aus dem Landkreis Wittenberg, Demur Kinko (86), demonstrierte in Salzgitter Willen und Sprintvermögen. In 0:54,5 Mi-nuten schlug er im Alleingang über 100 Meter Kraul an. Markus Klei¬nau (92) verbesserte bei drei Starts alle persönlichen Bestmarken. Am wertvollsten: die 1:10,8 über 100 Meter Schmetterling. Maria Pescht (91), in letzter Zeit des Öfteren von Krankheiten ge¬plagt, entwickelt sich langsam zu einer recht zuverlässigen Brust-schwimmerin. Mit den in Nieder-sachsen erreichten 1:28,2 über 100 Meter rückt sie langsam in den Fokus der Trainer. Auch Teamkol-lege Felix Engelhardt (94) meldete mit 1:02,8 über 100 Meter Kraul und 1:13,9 über 100 Meter Rücken berechtigte Ansprüche an, die Leis-tungsbarrieren 60 und 70 Sekun¬den in naher Zukunft zu knacken. Aufgrund der erreichten Leistun¬gen sehen die Sportschwimmer aus der. Lutherstadt den nächsten Wochen optimistisch entgegen. Wettkämpfe in Bitterfeld und Bad Lauterberg sind nur Zwischensta¬tionen auf dem Weg nach Spanien. Insgesamt 69 Schwimmer, Eltern und Großeltern werden dort ge¬meinsam ein Trainingslager be¬suchen. Für Cheftrainer Uwe Ste¬phan und seine Crew ein Novum in der Vereinsgesichte und ein Ver¬such, den Frühlingsanfang sport¬lich zu begrüßen.Quelle: MZ, Wittenberg Dörge-Cup zum sechsten Mal nach Wittenberg„Das war Millimeterarbeit", freute sich Uwe Stephan (dritter von rechts). Der Trainer des SV Grün Weiß Wittenberg und seine Mannschaft haben gestern ein Kunststück vollbracht: Sie gewannen zum sechsten Mal hintereinander den VW-Dörge-Cup, den Hauptpreis des Northeimer Neujahrsschwimmfestes sowohl in der männlichen als auch weiblichen Wertung. In der männlichen Wertung kam Waspo 08 Göttingen auf Rang zwei. Auf den weiteren Plätzen folgen der MTV Goslar und die Wasserfreunde Northeim. In der weiblichen Werbung kamen auf die folgenden Plätze Waspo 08 Göttingen und die Wasserfreunde Northeim. Hauptsponsor Jörg Purwin (ganz rechts) überreichte die Pokale an die erfolgreichen Wittenberger Schwimmer. Bei der 13. Neuauflage des Neujahrs-schwimmen verzeichneten die Wasserfreunde Northeimer als Veranstalter 2058 Starts. Ein weiterer Bericht folgt.Quelle: Grün-weißer „Raubfisch" macht BeuteBeide Wittenberger Mannschaften erkämpfen sich Northeimer SiegertrophäenFür Abergläu¬bische ist die 13 eine Unglücks¬zahl. Aber nicht für die Schwimmer des SV Grün-Weiß Wittenberg. In Northeim erkämpften sich die männlichen Sportler zum sechsten Mal in Folge den Siegerpokal mit 502 Punkten vor Waspo 08 Göttin¬gen (478), MTV Goslar (346), die jungen Damen aus der Lutherstadt (665) hatten diesmal auch die Nase vorn und jagten Vorjahrescham¬pion Waspo 08 Göttingen den VW-Dörge-Cup ab.Veranstaltungsrekorde waren beim 13. Neujahrsschwimmen rar gesät. Dafür stellten die Luther¬städter 52 persönliche Bestzeiten auf. Überragend präsentierten sich an beiden Wettkampftagen Tina Kehlitz (Jahrgang 1998), Christina Spiske (92), Lars Bornemann (98), Anika Bayerl (98), Alina Migas (97) und Philipp Schulz (93). Tina Keh¬litz besitzt die größte Konkurrenz im eigenen Club. Auf der Freistil-und Rückendistanz fand ein ste¬tiger Kampf mit Anika Bayerl statt. Nennenswert: Die 50-Meter-Kraul-zeit von Tina Kehlitz (36,1 s) oder der Rücken-Doppelsieg von Kehlitz (43,1 s) und Anika Bayerl (43,2 s). Über 200 Meter Freistil (Tina, 2:53,9 min) und 200 Meter Rücken (Anika, 3:09,0 min) schwammen beide die Konkurrenz sprichwört¬lich in Grund und Boden. Überhaupt „schmeckte" die 200-Meter-Strecke einigen Luther-städtern. Gute Zeiten sprangen für Christoph Wessel (92, 2:23,2 min), Christina Spiske (92, 2:31,9 min) und Felix Engelhardt (94, 2:22,7 min) über 200 Meter Rücken he-raus. Eine Gegnerin forderte Chris-tina Spiske zu einem spannenden Zweikampf heraus, am Ende hatte die Wittenbergerin 0,9 Sekunden Vorsprung. Auch die Staffelwettbewerbe wa¬ren sehr umkämpft. Bei drei Starts sprangen für die Grün-Weißen ein erster und zwei zweite Plätze he-raus. Die Damen gewannen den 4x100-Meter-Freistilwettbewerb souverän (4:29,0 min), Platz zwei ging an die Herren (4:02,6 min) und die weibliche Altersklasse 94 und jünger. 23 Hundertstelsekun¬den fehlten Neubauer, Nüst, Haase und Ruchelski zum Sieg. Gut präsentierte sich auch Phillip Schulz (93) mit vier Leistungsver-besserungen. Mit 29,9 Sekunden über 50 Meter Kraul durchbrach er die Leistungshürde 30 Sekunden. Stefan Rettig (89), typischer Kurz-bahnsprinter, trainierte in letzter Zeit sehr regelmäßig. Der Lohn für seine Bemühungen: gute 26,7 Se-kunden über 50 Meter Kraul. Dem-nächst widmet sich Techniktrainer Gall dem Bruststil und Startverhal-ten von Rettig, damit neben Demur Kinko ein zweiter guter Sprinter im Kraul- und Brustbereich heran-wächst. Im Schatten von Rettig und Kinko (25,9 s) boten Jan Lanzer (91, 28,2) und Philipp Pietsch (90, 28,3) gute Kraulzeiten an. Der Knoten geplatzt ist offensicht¬lich bei den Geschwistern Poloni. Mit vier Leistungsverbesserungen boten die Blönsdorfer tolle Zeiten an. Da sich Wohnsitz und Schule im Land Brandenburg befinden, hat sich der enorme Aufwand in puncto Besuch eines regelmäßiges Leistungstrainings gelohnt. Quelle: MZ, Wittenberg Junge Schwimmer düsen durchs BeckenWittenberger erkämpfen sich in Burg und Berlin 33 BestzeitenDie Schwim¬mer des SV Grün-Weiß Piesteritz sicherten sich bei Wettkämpfen in Burg und Berlin insgesamt 33 neue Bestzeiten. In der Knäckebrot-Stadt knackten die Sportler aus der Lutherstadt (Jahrgang 1997 und jünger) 13 mal ihre persönliche Re¬kordmarke. Alina Migas, Jan Po-loni, Tina Kehlitz, Anika Bayerl und Lars Bornemann demonstrier¬ten ihre gewachsene Leistungs¬stärke. Bornemann (1998) war in Burg ständiger Sieger seiher Al¬tersklasse und markierte über 50 Meter Brust (49,5 Sekunden), 100 Meter Lagen (1:37,9 Minuten) und 50 Meter Schmetterling (45,7 s) drei persönliche Rekorde. Siebenländerkampf Auch Teamkollegin Anika Bayerl schaffte über 50 Meter Schmetter¬ling (43,0 s) und 100 Meter Lagen (1:31,0 min) den Sprung auf das Siegerpodest. In Anerkennung ih¬rer Leistungen vertreten diese zwei Sportler zusammen mit Niklas Schulz (1996), er startete für den SV Grün-Weiß und schwimmt der¬zeit in Halle, die Farben Sachsen-Anhalts beim Siebenländerkampf in der Schwimmarena Landsberger Allee. Auch die Anschlusskader des Wittenberger SchwimmVer-eins, Virginia Volkhammer, Sarah Göttert und Stefan Leszczenski, zeigten im Burger Becken recht gute Ansätze,'die mit viel Trai¬ningsfleiß aber noch verbessert werden können. In Berlin Charlottenburg war eben-falls eine Mannschaft des SV Grün-Weiß am Start. Eine schnelle 25-Meter-Bahn sicherte den Witten-bergern 20 neue Bestzeiten. Der Coswiger Jan Lanzer (1991) tastete sich über 100 Meter Brust (1:21,8 min) langsam an die 80-Sekunden-Grenze heran. Christoph Wessel (1992) schwamm über 100 Meter Freistil (1:00,5 min) sowie 100 Me¬ter Rücken (1:10,2 min) Topzeiten. Der.zwei Jahre jüngere Felix Engel¬hardt (1994) wartete über 100 Me¬ter Freistil (1:01,3 min) und 100 Meter Rücken (1:11,7 min) mit ähnlich guten Zeiten auf. Die Krauldistanz gewann er mit acht Sekunden Vorsprung. Im Sog von Jasmin Neubauer schlug Lena Nüst (beide 1995) über 100 Meter Rücken nach sehr guten 1:22,9 Minuten an und wurde Dritte. Jasmin Neubauer (1:17,8) landete hinter einer Sportlerin der Wasserfreunde Spandau auf Rang zwei. Die 4 x 100-Meter-Kraulstaf-feln (je zwei Mädchen und Jungen) aus Wittenberg belegten die Plätze eins und zwei. Thomas Schmidt, . Sophia Rothe, Christiria Spiske und Steffen Lepinske siegten in guten 4:13,34 Minuten. Philipp Schulz (1993) hatte drei Leistungsverbes¬serungen im Rückreisegepäck. Da¬bei konnte er über 100 Meter Schmetterling (1:18,4 min) einen vierten und über 100 Meter Kraul (1:07,5 min) den fünften Platz er¬kämpfen. Über 100 Meter Rücken (1:15,5 min) gab es Bronze. Zufriedene Trainer Die jüngsten Starter des SV Grün-Weiß in Berlin waren Alexandra Seidel und Marie Lorenz (alle 1996). Beide überzeugten mit ins¬gesamt vier Bestmarken und zwei Medaillen. Marie Lorenz trumpfte mit Gold und Rekordzeit über 50 Meter Schmetterling auf (37,8 s). Alexandra Seidel löste mit 40,9 Se¬kunden über 50 Meter Rücken die Eintrittskarte zum Bronzeplatz auf dem Siegerpodest. Mit den Leistun¬gen ihrer Schützlinge waren die Wittenberger Trainer sehr zufrie¬den. Der nächste Wettkampf ist das internationale Schwimmfest in der Harzstadt Goslar. Quelle: MZ, Wittenberg Tolle AbschiedsvorstellungMannschaft des SV Grün-Weiß erkämpft in Bitterfeld 25 BestzeitenDie Schwimmab¬teilung des SV Grün-Weiß Witten¬berg stellte Sportler der Jahrgänge 1995 bis 98 auf die Startblöcke der Bitterfelder Schwimmhalle. Der Wettkampf fand an dieser Stelle letztmalig statt. Denn wie der Ver¬anstalter verkündete, steht ein Neubau kurz vor der Eröffnung.Die zwölf Sportler aus der Luther-stadt wollten dem „altehrwürdigen Becken" noch einmal Bestzeiten entlocken. Ein dichtes Gedränge herrschte schon beim Einschwim-men, denn Sportler aus 14 Verei¬nen (Deutschland, Polen, Slowakei) brachten das Wasser auf Betriebs-temperatur. Trotzdem beobach¬teten die Trainer Bayerl und Engel¬hardt gut eingestellte Witten¬berger. 25 Bestzeiten garantierten 22 Medaillen. Tolle Erfolge feierten Jasmin Neu-bauer (geboren 1995), Niklas Schulz (1996), Lars Bornemann (1998), Alina Migas ( 1997) und An¬ika Bayerl (1998). Ebenso große Freude herrschte jedoch bei Akti¬ven und Betreuern über die Leis-tungssprünge von Lena Nüst (1995), Marie Lorenz (1996) und Laura Barabas (1994). Lena Nüst schlug über 100 Meter Rücken in 1:26,0 Minuten an - eine deutliche Verbesserung um vier Sekunden. Nur Vereinskameradin Jasmin Neubauer erreichte vor ihr den Be-ckenrand (1:20,0). Laura Barabas„schmetterte" die 100 Meter Schmetterling gleich sechs Sekun¬den schneller herunter. Ihre neue Bestmarke: 1:29,3 Minuten. Marie Lorenz (1996) konnte ihre regelmä-ßige Trainingsteilnahme in vier Bestzeiten umsetzen. Über 100 Me¬ter Lagen, 50 Meter Kraul, 50 Me¬ter Rücken und 50 Meter Brust ste¬hen Zeiten zu Buche, die bestimmt bald wieder gelöscht werden. Der Neunjährige Niklas Schulz ka-tapultierte seine 100-Meter-Brust-zeit unter 1:40,0 Minuten. Vier Me¬daillen und drei Bestmarken spre¬chen für das junge Schwimmtalent mit Kämpfernerz. Bei Sarah Göttert (1997) gab es ebenso bemerkens-werte Leistungssprünge. Über 50 Meter Kraul blieb sie erstmalig unter 50 Sekunden und erreichte gute 54,1 Sekunden über 50 Meter Rücken. Quelle: MZ, Wittenberg |