Wittenberger Masters siegen beim WTC-Pokal in Dresden
Am Wochenende versammelten sich Sportler von 57 verschiedenen Vereinen zum 26.WTCPokal
in Dresden.
Nachdem sich die Wittenberger Schwimmer zuletzt dreimal in Folge knapp dem Gastgeber des
USV TU Dresden geschlagen geben mussten, gingen sie dieses Jahr als Mitfavorit an den Start.
Übungsleiter Dr. Reinhard Gall (AK 80) setze sich bei fünf Starts viermal durch und brach dabei
den Landesrekord über 200m Rücken (4:03,67).
Damit hält er nun 22 Landesrekorde in der Altersklasse 80. Juniorin Charlotte Nicolae (2007) konnte bei sechs Starts fünfmal den ersten Platz belegen.
Mit einer starken Leistung über 100m Brust (1:21,61) zeigte Charlotte einmal mehr, welche Verstärkung sie für die Masters-Abteilung der grün-weißen ist.
Erika Wieder (AK 75) schwamm gleich viermal zu Gold, ebenso wie die Brustspezialisten Ivo Rudolph (AK 45)
und Hans-Jürgen Halbenz (AK 60).
Teamkamerad Stefan Böttcher (AK 45) gelang dreimal der Sprung nach ganz oben, unter anderem schwamm er die 100m Schmetterling in 1:10,92.
Rückkehrer Steffen Lepinske (AK 35) kann sich über einen kompletten Medaillensatz über die Schmetterlingdistanzen freuen.
Auch Birgit Huth (AK 55) konnte über 100m und 200m Schmetterling zu Gold schwimmen.
Tina Kehlitz (AK 25) sammelte den kompletten Medaillensatz über die kurzen Sprintstrecken.
Über die 200m Schmetterling war Lars Bornemann (AK 25) mit 2:54,28 nicht zu schlagen, über Brust reichte es für Silber. Selbiges gelang Tom Migas (AK 20) auf den kurzen Kraulstrecken und Thomas Braune (AK 55) über
die Brustdistanzen.
In schnellen 1:22,82 über die 100m Schmetterling ließ Luise Steinkopf (AK 35) der Konkurrenz keine Chance und sicherte sich den Sieg.
Bei Ihrem ersten Wettkampf mit der Masters-Ableitung konnte Lisa Kehlitz (AK 35) direkt zu Gold über 200m Freistil
schwimmen.
Die gleiche Strecke gewann auch Grit Walter (AK 45).
Dreimal Silber gewann Christina Schubert (AK 30) auf den Rückenstrecken.
Weitere zweite Plätze gingen an Cornelia Ballas (AK 50; 100m und 200m Brust) und Ute Halbenz (AK 55) über 200m Lagen. Bronze gewannen Alina Migas (AK 25), Mariann Lehmann-Kolozsvari (AK 45), Johanna Petzold (AK 45) und Leslie Speicher (AK 55).
Im Kampf um den Gesamtsieg sollten die Staffelwettbewerbe eine entscheidende Rolle spielen.
In einem knappen Rennen siegte die 4x100m Lagen-Mix-Staffel (200+) in der Besetzung Ute Halbenz, Jürgen Halbenz, Luise Steinkopf, Dirk Migas und mit gerade einmal vier Hundertstel Vorsprung sicherte sich die 4x50m Freistil-Staffel der Männer (AK 240+; Stefan Böttcher, Reinhard Gall, Hans-Jürgen Halbenz, Dirk Migas) den Sieg.
Nach einem langen Rennen konnten sich die Frauen der Altersklasse 100+ in der 4x200m Freistil-Staffel
(Tina Kehlitz, Alina Migas, Luise Steinkopf, Melissa Thormann) durchsetzen.
In der Sonderwertung erhielten Charlotte Nicolae, Erika Wieder und Reinhard Gall das begehrte sächsische Räuchermännchen für die Punktbeste Leistung in ihrer Altersklasse.
Am Ende des Wochenendes befanden sich die Wittenberger Schwimmer in einem spannenden Dreikampf um die Mannschaftswertung und somit den WTC-Pokal.
Die Masters, welche seit 2014 am Dresdner Weihnachtsschwimmfest teilnahmen, konnten sich mit 640 Punkten gegen die Heimmannschaft aus Dresden (586 Punkte) und den Ludwigsfelder SV (579 Punkte) durchsetzen.
Damit konnte erstmals seit 2017 wieder eine andere Mannschaft als der USV TU Dresden den prestigeträchtigen WTC-Pokal mit nach Hause nehmen.
Nach dem großen Erfolg können die Wittenberger nun in die Weihnachtspause gehen, ehe im Januar beim Langstreckentag in Halle neue persönliche Bestzeiten gejagt werden.
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